Merkblatt
Marder im Estrich: vergrämen und aussperren
Nächtliches Rennen und Kratzen im Estrich, angenagte Kabel im Auto? Der Steinmarder ist flink und unauffällig. Hausana vergrämt ihn und sichert die Zugänge dauerhaft, im Rahmen der Vorschriften, in der ganzen Schweiz, an sieben Tagen.
- nächtliches Rennen und Kratzen im Estrich oder in der Zwischendecke
- gedrehter Kot und Futterreste
- angenagte Kabel und Schläuche in Garage und Fahrzeug

Bestimmung
Einen Marder erkennen
nächtliches Rennen und Kratzen im Estrich oder in der Zwischendecke
gedrehter Kot und Futterreste
verschobene oder verschmutzte Dämmung
angenagte Kabel und Schläuche in Garage und Fahrzeug
Geruch bei längerer Anwesenheit
Trittsiegel und Laufspuren
Der rechtliche Rahmen — und was er bedeutet
Der Steinmarder ist in der Schweiz geschützt und sein Umgang geregelt. Er wird nicht getötet: Der Weg führt über das Vergrämen, das Sichern der Zugänge und das Unattraktivmachen des Orts — alles im gesetzlichen Rahmen. Wir versprechen an keiner Stelle die Beseitigung einer geschützten Art.
Warum er sich bei Ihnen einrichtet
Estrich und Dachraum bieten einen warmen, ruhigen und sicheren Unterschlupf zum Ruhen und für die Jungenaufzucht. Erreichbare Hohlräume ziehen ihn an, und weil er sein Revier markiert, kehrt er gern an einen einmal bewährten Ort zurück.
Wo er sich aufhält
Estriche, Dachräume, Zwischendecken, Dämmung, Scheunen, Garagen, Hohlräume im Dach — und beim Fahrzeug der Motorraum, wegen der Wärme.
Dachaufbau und Estrich
Zugänge — Hohlräume im Dach, kleine Öffnungen.
Verhalten und Jahreslauf
Vor allem nachts unterwegs, flink, und er zwängt sich durch erstaunlich kleine Öffnungen. In der Fortpflanzungszeit nehmen Betrieb und Lärm deutlich zu. Er markiert sein Revier — das erklärt, warum er an einem Ort hängen bleibt.
Was jetzt sinnvoll ist
- die Zugänge ausmachen: Dachöffnungen, Hohlräume
- kein erreichbares Futter stehen lassen
- keinen Zugang verschliessen, ohne sicher zu sein, dass kein Tier eingesperrt wird
- beim Fahrzeug die Unterschlupfmöglichkeiten verringern und festhalten, wann die Geräusche auftreten
Was Sie besser lassen
- eine geschützte Art selbst fangen oder vertreiben wollen
- die Zugänge zum falschen Zeitpunkt schliessen — es besteht die Gefahr, ein Tier und vor allem Junge einzusperren
- die Markierungen ungereinigt lassen: Sie locken erneut an
- angenagte Kabel unterschätzen
Zugänge sichern und sanieren
Öffnungen im Dach und Hohlräume verschliessen, die Markierungen reinigen und geruchlich neutralisieren, die Dämmung beurteilen. Erst diese Sicherung verhindert die Rückkehr — die Vergrämung allein tut es nicht.
Privathaushalte und Betriebe
Privathaushalte: Häuser, Ferienhäuser, Estriche, Garagen, Fahrzeuge. Betriebe: Verwaltungen, Gebäudeeigentümerschaft, Landwirtschaftsbetriebe — mit dem Erhalt der Bausubstanz, der Sicherheit der Elektroinstallation und der Nachtruhe im Spiel.
Was den Preis bestimmt
Ausmass, Zahl und Zugänglichkeit der zu sichernden Eintrittsstellen, Höhe am Dach, Reinigung und Sanierung, Nachkontrolle, Art des Gebäudes.
Dringlichkeit
Risiken: Schäden, Lärm, Sauberkeit
Schäden an der Dämmung, an elektrischen Leitungen — mit entsprechendem Risiko — und an Fahrzeugschläuchen; nächtliche Ruhestörung; Verschmutzung und Geruch. Angenagte Kabel können teuer werden, im Auto wie in der Hausinstallation.
Wie dringend ist es
Mittel bis hoch, je nach Schaden — angenagte Stromkabel sind ein Risiko —, nach Ausmass der Ruhestörung und danach, ob gerade Junge aufgezogen werden.
Methode
Unsere Methode
Behandlung
Wir bestimmen die Zugänge und die Gewohnheiten des Tiers, setzen Vergrämung und Abwehr ein und sichern anschliessend die Eintrittsstellen — zum richtigen Zeitpunkt und im Rahmen der Vorschriften. Ziel ist, das Einrichten dauerhaft zu verhindern, ohne dem Tier zu schaden.
Nachkontrolle
Beurteilung von Zugängen und Aktivität, Vergrämung, Sicherung der Zugänge, Reinigung — danach eine Nachkontrolle, die bestätigt, dass nichts zurückgekehrt ist.

Unser Vorgehen: vergrämen und aussperren
Wir bestimmen die Zugänge und die Gewohnheiten des Tiers, setzen Vergrämung und Abwehr ein und sichern anschliessend die Eintrittsstellen — zum richtigen Zeitpunkt und im Rahmen der Vorschriften. Ziel ist, das Einrichten dauerhaft zu verhindern, ohne dem Tier zu schaden.
Fachgerechte Umsetzung, im gesetzlichen Rahmen.
Ablauf und Nachkontrolle
Beurteilung von Zugängen und Aktivität, Vergrämung, Sicherung der Zugänge, Reinigung — danach eine Nachkontrolle, die bestätigt, dass nichts zurückgekehrt ist.
Danach
Einer Rückkehr vorbeugen
- die verschlossenen Zugänge verschlossen halten
- Futterquellen beseitigen
- Dach und Estrich unterhalten
- die Markierungen reinigen
- empfindliche Bereiche schützen — insbesondere Fahrzeuge
FAQ
Häufige Fragen
Darf man einen Marder töten?
Nein. Er ist in der Schweiz geschützt und sein Umgang geregelt. Der Weg führt über Vergrämung und das Sichern der Zugänge, im gesetzlichen Rahmen.
Woran erkenne ich, dass es ein Marder ist?
An nächtlichen Geräuschen im Estrich, am typischen gedrehten Kot, an Schäden an Dämmung oder Kabeln. Ein Foto oder ein gefundener Hinweis hilft.
Warum nagt er Autokabel an?
Der Motorraum ist warm und geschützt und zieht ihn an; dort geraten Schläuche und Kabel unter seine Zähne.
Wie verhindere ich, dass er zurückkommt?
Die Zugänge dauerhaft sichern und die Markierungen reinigen, die ihn anlocken.
Rücken Sie auch kurzfristig aus?
Ja, an sieben Tagen die Woche — vorrangig, wenn Stromkabel angenagt sind.
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